Fließend, warm und hell – Das WEIHNACHTSORATORIUM von Johann Sebastian Bach unter Philippe Herreweghe

Philippe Herreweghe und sein Collegium Vocale, Ghent, interpretieren Bachs WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248 vollendet © Thomas Rauchenwald

Morgen ist Weihnachten! Und wer dieses Fest der Geburt Jesu vor allem auch musikalisch begehen möchte, sei diese Einspielung des sechsteiligen Weihnachtsoratoriums für Soli, Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach BWV 248, erschienen beim Label Erato, Warner Classics, besonders ans Herz gelegt.

Philippe Herreweghe mit Chor und Orchester seines Collegium Vocale, Ghent, interpretieren dieses Werk im einleitenden Chor „Jauchzet! Frohlocket“ ungemein transparent fetzig, mit herrlich kräftigem Drive. Dann findet der Dirigent mit dem phänomenal plastisch differenzierten Chor zu einer herrlich ruhigen, abgerundeten, die hellen Farben des Werkes betonenden, durchwegs leichten Interpretation. Sehr dezent, licht und rein klingt das alles, der Chorklang ist durchzogen von Licht und Wärme, Jugendlichkeit und Schlankheit, dass die fließend vollendete Wiedergabe zur reinsten Freude gerät.

Vier ausgezeichnete SolistInnen tragen das Ihre zum Gelingen dieser hervorragenden, wunderschönen Aufnahme bei: Barbara Schlick (Sopran), Michael Chance (Alt), Howard Crock (Tenor) und Peter Kooy (Bass).

Genau das Richtige für besinnliche, gesegnete, friedvolle Weihnachten.

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Portait Thomas Rauchenwald
Thomas Rauchenwald
Autor des Blogs „Simply Classic“

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